Resume und letztes Praktikumsmonat

Hallo meine Lieben!
Es freut mich wieder etwas für euch schreiben zu dürfen. Zuvor wollte ich
mich erstmal dafür entschuldigen, dass so lange Funkstille war und kein Post von mir kam, aber ich habe mich die vergangenen Wochen ein bisschen mehr auf meine Familie, Freunde bzw. auf die Schule/Arbeit konzentriert. Dadurch, dass auch jetzt ziemlich bald der Schulstress losgehen wird, hab ich für mich selbst beschlossen, den Blog nicht wöchentlich upzudaten, sondern jeden Monat einmal einen Post hochzuladen. Guut, aber jetzt zum eigentlichen Inhalt dieses Posts. Wie schon beim Letzten angekündigt geht es diesmal um das ganze Resume von Amerika und was meine Highlights waren, zusätzlich berichte ich euch noch ein bisschen über mein letztes Praktikumsmonat bei Wessely Hair Skin Make-up.


Fangen wir mit dem Resume des Auslandspraktikums an. Zu der Entscheidung, dass ich in ein Englisch sprachiges Land gehen wollte, bin ich gekommen als ich mir überlegt habe, mich nicht nur in meinem fachlichen Bereich weiterentwickeln zu wollen, sondern auch vorhatte mich sprachlich zu fördern. Und ich muss wirklich sagen, dass das einer meiner besten Entscheidungen in meinem Leben war. Ich lernte die verschiedensten Unterschieden zwischen der amerikanischen und der europäischen Ausbildungs- und Arbeitsweise kennen. Dadurch dass ich auch eigenständig, alleine an meinen Kunden arbeiten durfte, trainierte ich mein fachliches Können noch ein Stück mehr. Durch die andere Kultur und der weiten Entfernung nach Hause, entwickelte ich mich auch menschlich ein großes Stück weiter und kann somit nur jedem ein Auslandspraktikum empfehlen.

ich mit Freunden aus der Schule


Ich bin wirklich überglücklich diesen Schritt gewagt zu haben und werde jetzt noch einmal die wirklich aller besten Momente hervorheben, obwohl für mich eigentlich diese ganze Reise ein Highlight war, da jeder Tag eine neue Überraschung bzw. Herausforderung brachte, die ich überwinden durfte.
Zuerst war die eine Woche New York mit meinem Vater eines der big things. Da lernte ich zwar nicht wirklich etwas in meinem fachlichen Bereich, aber ich liebe Reisen und wollte schon seit sehr langer Zeit einmal dort hin.

Skyline von New York City


Eine weiteres Highlight war für mich meine erste Kundin. Davor war ich so nervös, da ich nicht wusste, ob meine fachlichen und sprachlichen Künste ausreichen würden. Was zusätzlich auch noch dazu kam, war das sie nicht wirklich eine Frisur hatte, sondern ihre Haare einfach nur irgendwie vom Kopf standen, da bei dunkelhäutigen Typen eine ganz andere Haarstruktur vorhanden ist. Meine Angst war aber wirklich komplett umsonst und ich meisterte diese Hürde mit Bravur.

meine erste Kundin


Auf was ich auch noch extrem Stolz bin, ist die Farbtechnik Bayalage, die ich gemacht habe. Ich war wieder da etwas aufgeregt da ich zuvor dies noch nicht oft gemacht hatte, aber auch das schaffte ich ohne Probleme.


Eine große Ehre für mich war auch, dass ich den Indepedance Day, den Nationalfeiertag von Amerika miterleben durfte. Es war zwar wirklich heiß, aber das schwitzen war es vollkommen wert, denn der Nationalstolz der Amerikaner ist unbeschreiblich.

Indepedance Day


Mein letztes Highlight von diesen 2 Monaten war, als mich meine Gastfamilie zum Abschied in ein Restaurant eingeladen hatte, wo wir das letzte mal noch Zeit miteinander verbrachten. Wir waren bei der Restaurantkette Season 52 essen, was ich wirklich nur jedem empfehlen kann, dort hin zu gehen wenn er mal in Amerika sein sollte.


Nach Amerika hatte ich noch ein Monat Ferien in denen ich meinen Führerscheinkurs absolvierte. Danach ging es gleich weiter zu meinem letzten Praktikumsmonat bei Wessely HairSkinMakeup.
Zuerst einmal ein großes Dankeschön an die Saloninhaber Julia und Christa Wessely, die mich in den Monat tatkräftig unterstützt und gefördert haben. In diesen habe ich wieder sehr viel für mich dazu gelernt und auch einen neuen Haarschnitt inkl. Farbe bekommen.
Ich trage meine Haare jetzt Kinnlang und Silber/weißblond, wie Ihr am Foto sehen könnt.

new cut and color


Mein nächster Blog erscheint in ca. 4 Wochen, dann kann ich euch über meine Diplomarbeit und meine Friseur Lehrabschlussprüfung in der Schule berichten.
Weiteres berichte ich euch auch warum der Paul Mitchell Trainer Noogie Thai in Wien war.

Stay positive ❤︎

Letzte Woche am Floor und Ankunft Zuhause

Hallo meine Lieben,

Heute kommt nach 2 Wochen endlich wieder ein Blog online. Ich bin wieder gut in Österreich angekommen und wollte einfach die letzte Woche mich auf Freunde und Familie konzentrieren. Da ich ja schon 2 1/2 Monte nicht zuhause war und alle mich logischer weise wieder sehen wollten, ich hoffe ihr verzeiht mir das. Wie schon im letzten Blog angekündigt, erzähle ich euch ein bisschen über meine letzte Woche am Floor und wie mein Flug zurück nach Hause war.

Gut, zuerst fangen wir wie immer am Floor an.

Am Montag Vormittag kam eine Dame für einen „Re-do“ zu uns. (Was das ist und wieso wir das machen, habe ich bereits in meinem letzten Blog erwähnt) Sie war ein paar Tage zuvor bereits schon einmal bei uns im Salon für eine Farbe, diese wurde jedoch zu dunkel, darum kam sie noch einmal zum Ausbessern. Dadurch, dass sie nur  um eine max. zwei Nuancen heller werden wollte, wäre eine Blondierung zu stark gewesen, darum entschieden wir uns nur für eine Blondierwäsche. Für die nicht Friseure unter euch: eine Blondierwäsche verwendet man immer, wenn man nur das Farbergebnis um ein kleines Stück heller haben will, da es wesentlich weniger intensiver als eine normale Blondierung ist. Dabei werden zum Blondierpulver und dem H2O2 noch Wasser und Shampoo hinzugefügt ,um den reagierenden Wasserstoffperoxid (H2O2) abzuschwächen. Wir führten das Ganze durch und föhnten sie dann im Anschluss, um das Ergebnis gut sehen zu können. Sie war natürlich super zufrieden und bedanke sich sehr.

Am Dienstag Vormittag hatten wir wieder unser Pow-Wow. Diesmal hatten wir sogar zwei Ehrengäste. Als erstes kam eine Dame von „Bubble-Hair“, die uns ihr Salonkonzept und ihre Produkte näher brachte. Dieser Vortrag war eher weniger spannend für mich, da ich nach keinem Salon zum Arbeiten für nach dem Abschluss suchen musste, dafür war der 2. Gast umso besser. Es kam zu uns James Vincent. Das ist einer der bekanntesten Star Make-up Artisten. Er arbeitete schon mit Stars wie Amy Winehouse, Lady Gaga und vielen mehr. Des weiteren hat er mit Rihanna zusammen die Marke „Fenty Beauty“ aufgebaut, was natürlich noch beeindruckender war, denn diese Marke hat schon einen sehr hohen Stand. Sie zählt zwar zu den etwas teureren Marken, aber dafür passt die Qualität perfekt. Er zeigte uns an diesem Tag ein paar Tipps und Tricks für das Schminken. Er stellte uns auch die verschiedensten Trends vor und erzählte, wie man welchen am besten wann umsetzt.

Dann war auch schon am Mittwoch der letzte Tag meines Praktikums angebrochen. Wie schon vorher 98.778 mal erwähnt, die Zeit ist WIRKLICH wie im Flug vergangen, es war echt schlimm. Eigentlich hoffte ich an meinem letzten Tag, eine etwas entspanntere Arbeit zu bekommen, doch mein Lehrer wollte mich noch ein letztes Mal vor eine Herausforderung stellen und zwar wieder mal Strähnen machen. Dadurch dass ich schon ein paar mal ziemlich ungeduldige Kunden beim Strähnen machen hatte, mochte ich die Arbeit überhaupt nicht mehr. Da man bei sowas nicht einfach schnell schnell machen kann, sondern es exakt machen muss, dass es auch schön wird, braucht man auch dementsprechend Zeit. Als mein Lehrer mir das Ticket gab und ich sah dass es Strähnen waren, dachte ich mir: „ja okay, einmal noch eine letzte Herausforderung die ich durchziehen muss und dann hab ich es eh schon geschafft“. Außerdem wollte ich mich ja auch Verbessern und wie das gute alte Sprichwort sagt „Von nix kommt nix“. Im Endeffekt machte es mir dann eh extrem viel Spaß und die Kundin war danach auch mega zufrieden. Am Schluss gaben wir noch über die hellen Stähnchen eine dunklere Tönung, um es natürlicher wirken zu lassen.

Dann war auch schon der lang ersehnte Tag da: Donnerstag, der Tag der Heimreise. Auf der einem Seite war ich über glücklich zu wissen in wenigen Stunden endlich wieder meine Familie und Freunde sehen zu können, auf der anderen Seite war ich aber auch richtig traurig, alle hier in Amerika verlassen zu müssen. Ich hab einige Freundschaften geschlossen und ich fühlte mich richtig aufgenommen in der Schule, wodurch es mir noch schwerer viel. Es war wirklich eine wunderschöne Zeit, mit echt tollen Momenten, aber mein genaues Resümee von Amerika bekommt ihr dann nächsten Dienstag, bei meinem nächsten Blog. So fuhr ich mit gemischten Gefühlen zum Flughafen, einerseits froh bald zurück zu sein, andererseits traurig gehen zu müssen und auf der ganz anderen Seite  aufgeregt so wie angespannt, da es mein erster Flug alleine war. Prinzipiell eh kein Problem, denn ich bin schon oft genug mit meiner Familie geflogen, dass ich weiß wie das ganze abläuft. Doch ein so langer Flug und dann auch noch ein Flug von Amerika weg (in Amerika ist alles immer etwas angespannt, sehr ernst und stressig auf den Flughäfen) war schon eine kleine Herausforderung. 

Was auch noch dazu kam, dass ich 2 Gepäckstücke mit jeweils 25kg hatte, aber pro Koffer nur 21kg erlaubt waren. Zum Glück war der Herr bei dem Schalter, wo man sein Gepäck aufgibt, sehr nett und hatt all seine Augen zugedrückt und das Übergewicht übersehen. Beim Security Check hat eigentlich auch alles gepasst, es hat nur etwas länger gedauert, da ziemlich viel los war. Das einzige blöde was mir noch passiert ist, dass ich so ziemlich alles fürs Handgepäck vergessen habe, z.B. Ladekabel oder Taschentücher. Das musste ich mir dann alles komplett überteuert bei einem Shop, neben den Gates, kaufen. Nach einem 9 stündigen sehr anstrengenden Flug, kam ich dann endlich in Wien an. Eigentlich hatte ich vor im Flugzeug zu schlafen, um meinen Schlafrythmus wieder zu normalisieren, aber das gelang mir irgendwie nicht. Whatever, ich kam am Flughafen an und plötzlich stand meine gefühlt halbe Familie da, mit einem riesigen Plakat um mich abzuholen. Das fand ich schon sehr süß und über das hab ich mich mega gefreut. Danach ging es dann gleich nach Hause meine restliche Verwandtschaft und Freunde zu besuchen.

Ja, das wars auch schon, ich hab dann die restliche Woche die ganze Zeit was mit Freunden und Familien gemacht, um die Zeit nachzuholen, die ich nicht da war. Ich bin wirklich froh wieder zuhause zu sein, auch wenn die Zeit in Amerika wirklich schön war, zuhause ist es immer noch am Schönsten. Wie schon vorher geschrieben, kommt das nächste mal ein Blog, wo ich mein ganzes Resümee über Amerika erläutere und ich euch erzählen werde, was meine Highlights waren.

Stay positive ❤︎

Last week in america

Hallo meine Lieben,

es ist kaum zu glauben, aber gestern ist wirklich meine letzte Woche in Amerika angebrochen, bzw ist es eigentlich keine ganze Woche mehr, sondern nur noch 4 Tage. Morgen, am Mittwoch, ist mein letzter Arbeitstag und am Donnerstag fliege ich dann schon wieder zurück nach Hause. Die Zeit ist wirklich wie im Flug vergangen, es is irgendwie richtig surrreal für mich, dass ich gerade wirklich 2 1/2 Monate in Amerika gelebt habe und davon 2 Monate auch wirklich in einem Friseursalon gearbeitet habe. Die vergangene Woche war recht angenehm, dadurch dass alle Schüler (Creative, Adaptive und Protégé – was diese Bezeichnungen bedeuten, habe ich in einen meiner ersten Posts erklärt) am Floor waren. Ich erzähl euch diesmal auch ein paar Dinge über Washington, was ich mir noch angesehen habe und was mich am Floor ziemlich schockiert hat.

Am Montag hatte ich am Vormittag eine Kundin, die ein paar Wochen zuvor schon einmal bei uns im Salon war und sich von einer Kollegin ein Balayage machen ließ. Doch ihr war das zu „unnatürlich“ da bei dieser Farbtechnik der Ansatz in der Naturfarbe gelassen wird und nur die Spitzen heller gefärbt werden. Grundsätzlich gefiel ihr aber, dass die Spitzen etwas heller waren, nur der Kontrast war ihr zu stark.Darum entschieden wir uns, den Farbverlauf einfach weiter rauf zu blondieren, als üblich bei dieser Technik, um eine Mischung zwischen einer Balayage und Strähnentechnik zu erzeugen.

Dienstag Vormittags war dann wieder unser POW-Wow, doch diesmal hatten wir keinen Gastauftritt, sondern unseren „Student-Service-day“ ,wo wir Schüler uns gegenseitig die Haare machen durften. Am Nachmittag kam dann eine Kundin zu mir, die mich richtig genervt hat, einfach mit ihrer provokanten Art. Als sie in den Salon kam wollte sie eine neue Haarfarbe. Ich führte mit ihr das Beratungsgespräch, wie bei jeder Kundin und bat dann meine Lehrerin mein Ticket zu unterschreiben. Dies bedeutet: 
Jeder Kunde bekommt ein Ticket, wenn er einen Termin bei uns im Salon bucht. Darauf ist aufgeschrieben, welches Service der Kunde vereinbart hat und welches Service er bei den letzten Besuchen hatte. Das Ticket ist auch eine Vorlage für das Beratungsgespräch, bei dem man die verschiedensten Punkte mit dem Kunden durcharbeiten muss, zb wie oft er seine Haare wäscht oder ob er Probleme mit seinen Haaren hat. Damit man nichts falsch macht, muss man mit einem Lehrer, bevor man anfängt, das Ganze besprechen. Wenn alles richtig war, unterschreibt er das Ticket und man kann beginnen. 
Meine Lehrerin besprach alles nochmal mit der Kundin und fragte sie, ob sie sich sicher sei, dass sie wirklich schon eine neue Haarfarbe wolle, weil sie erst 3 Wochen zuvor bei uns war und man noch keinen Ansatz sah. Doch sie bestand darauf. Wieso erfuhren wir Beide ein paar sec danach. Bevor wir zu arbeiten beginnen, weißt der Lehrer die Kundin oder den Kunde darauf hin, wieviel das ganze Service kostet. Dies tat sie auch bei meiner Kundin. Doch als sie erfuhr, dass das Service 80$ kostet, meinte sie plötzlich, dass sie gerne ein „Redo“ hätte. Redo bedeutet: dadurch dass wir eine Schule sind, hat jeder Kunde die Chance, bis zu 3 Wochen nach seinem Besuch wieder zu kommen, um sich etwas nicht gelungenes gratis ausbessern zu lassen. Aber bei meinem Beratungsgespräch hat sie kein einziges Mal erwähnt, dass sie beim letzten Mal unzufrieden war. Nur dass ihr beim vorvorletzten Besuch die Haarfarbe einfach besser gefallen hat, da sie sich bei den letzten 2 Besuchen
mehr braun als rot aussuchte, was aber ihr eigener Wunsch war, also eigentlich kein Grund für einen Redo. Doch da der Kunde König ist, ließen wir es durchgehen, dass sie das Service gratis bekommt und nur die Materialkosten von der Farbe zahlen musste. Wir wiesen sie dann noch darauf hin, dass sie aber 2 Bowls brauche, weil wir nicht nur den Ansatz nachfärben mussten, sondern alle Haare, weil sie es mehr rotstichig haben wollte (Materialeinsatz zahlt man bei uns per Bowl, eine Farbschüssel 5$, was wirklich NICHTS is) Da fing die Kundin schon das zweite Mal an mit uns zu diskutieren, ob sie wirklich 2 Schüsseln brauche und ich dachte mir so „JAAA DU BRAUCHST ALLE ZWEI, ZAHL DOCH EINFACH 10$ UND SEI FROH, DASS DU ÜBERHAUPT DAS REDO BEKOMMST UND NICHT DEN VOLLEN PREIS ZAHLEN MUSST“. 
Dadurch dass die Kundin wirklich sehr, sehr, sehr, viele und lange Haare hatte, brauchte ich leider etwas mehr Farbe und mischte mir noch eine 3. Schüssel an. Diese musste sie natürlich auch bezahlen. Deswegen fing sie dann auch wieder an, mit der Kassiererin zu diskutieren, da sie das nicht zahlen will. Was noch dazu kommt, sie meinte plötzlich, dass sie mit dem Haarschnitt auch unzufrieden sei. Das heißt, ich musste ihr die Haare auch noch zusätzlich gratis schneiden. Was sich dann aber herausstellte, als ich mit meiner Lehrerin redete, war sie vor 2 Wochen gar nicht unzufrieden, als sie den Salon verließ. Sie wollte einfach nur das ganze Service gratis bekommen und das finde ich so eine Frechheit. Wir sind eine Schule, wo man schon weniger bezahlt und dann nutzt sie unseren Redo Service so aus UND wenn das nicht schon genug wäre, diskutiert sie wegen 5$ so herum. Einfach so traurig, wie dreist und unverschämt manche Menschen sind.

Whatever, auch solche Kunden gibt es und ich durfte auch diese Erfahrung machen, kommen wir zum Mittwoch.

Am Vormittag hatte ich meinen ersten männlichen Kunden. Ich war riiiichtig nervös, aber im Endeffekt hab ich es dann ganz gut hinbekommen und er war richtig zufrieden.

Vormittags am Donnerstag kam eine super süße Dame zum Ansatzfärben, was mir richtig Spaßt machte.Dadurch dass sie eher weniger fülliges Haare hatte, föhnten ich sie lockig. Am Nachmittag kam auch eine extrem nette Dame zum Waschen, Föhnen und Stylen zu mir. Es hat richtig Spaß gemacht, da ich mich mit ihr super gut unterhalten konnte, denn wir teilen die selbe Leidenschaft- Reisen.

Ja, dann sind wir auch schon am Freitag, am Ende der Woche angekommen. Schlimm wie schnell die Zeit vergeht.Am Vormittag war wieder eine echt extrem nette Dame zum Ansatz färben bei mir.Sie hatte von Natur aus hellbrünettes Haar, so mussten wir keine Blondierung verwenden, sondern konnten mit einer Farbe arbeiten. Da ihre Haare auch sehr kaputt vom heller färben waren, schnitt ich auch noch ein bisschen die Spitzen. Zum Abschluss föhnten wir sie dann ganz schlicht und einfach glatt.


Leider hab ich bei dieser und meiner nächsten Kundin vergessen ein nachher Foto zu machen.
Nach meiner Mittagspause kam dann ein junges Mädchen zu mir, um sich 5cm von ihren Haaren abschneiden zu lassen. Sie wünschte sich, dass ihre Haare hinten zu einem Spitz zusammen laufen. Also schnitt ich sie auch so. Geföhnt wurden sie dann einfach nur glatt ,wie bei meiner vorigen Kundin.

Das war meine Woche am Floor.
Jetzt noch ein paar Worte zu Washington. In den letzten paar Wochen bin ich am Wochenende logischerweise nicht nur die ganze Zeit auf der faulen Haut gelegen, sondern ich hab mir auch ein paar Dinge angesehen. Denn wenn man schon einmal für zwei Monate in Washington leben kann, muss man das natürlich ausnutzen.
Ich hab mir zum Beispiel ein sehr interessantes Museum, das Newseum angesehen. Darin erfährt man, wie sich Nachrichten und Pressefreiheit entwickelt haben. Im generellen wird sehr viel über Nachrichten berichtet. Es stehen die verschiedensten Zeitungsartikel zur Schau und was meiner Meinung nach am interessantesten war, war der Teil von 9/11. Es gab eine eigene kleine Ausstellung mit einem Film und Teilen des Flugzeuges was wirklich sehr berührend war.
Durch 2 Stadtteile von Washington, nämlich Chinatown und Georgetown bin ich zu Fuß gegangen. Beides ist wirklich sehr sehenswert, wobei Chinatown in Washington im Gegensatz zu dem in New York eher klein wirkt. Georgetown ist ein neues modernes Viertel, wo ein kleiner super niedlicher Platz ist. Dieser ist neben einer Luxus-Geschäfts-Einkaufsstraße, wo super süße Cafés und Restaurants sind. Jeder der in Washington ist, sollte sich das anschauen.
Ich wollte mir dann eigentlich noch ein weiteres Museum, das Holocaust Museum ansehen. Ich bin voller Eifer dort hingefahren. Als ich dann dort angekommen bin, habe ich gemerkt, dass man dafür Tickets braucht. Jedoch gibt es nur eine bestimmte Stückanzahl pro Tag. Leider war es für heute schon komplett ausgebucht. Dadurch dass es an diesem Tag 38 Grad Außentemperatur hatte, war ich nicht mehr motiviert noch irgendwo anders hin zu fahren, da es wirklich ZU heiß war. Ich konnte mich dann noch dazu motivieren den Potanic Garden von Washington anzusehen, was aber eine ziemliche Qual war, denn in Gewächshäusern ist es bekanntlich immer heißer als draußen. Es hatte dort drinnen locker 45 Grad. Ich bin förmlich geschmolzen, aber ich hab es trotzdem durchgezogen, um mir dann als Belohnung ein Vapiano-Essen zu gönnen.

Ich starte jetzt mit viel Motivation in meine letzte Arbeitswoche in Washington. Bei meinem nächsten Blog schreibe ich euch schon von Österreich aus, wie es mir dabei gegangen ist und wie meine Rückreise nach Hause verlaufen ist.

Stay positive ❤︎

Nervenzusammenbruch & eine Nacht bei einer fremden Familie

Hallo meine Lieben,

es ist wieder eine Woche vergangen und der Tag an dem ich zurück fliege rückt immer näher.Die Woche war einer meiner Produktivsten, es war öfters richtig stressig, denn es war jeden Tag extrem viel los.Ich war auch kurz vor einem halben Nervenzusammenbruch und ich hätte fast eine Nacht wie in der Steinzeit leben müssen.Was genau passiert ist, könnt ihr heute bei meinem Blog lesen.

Aber wie immer zuerst ein paar Worte zu meinen Kunden

Am Montag am Vormittag kam eine Dame zu mir, zum Spitzen schneiden.Ein ganz einfacher Square Layer, nicht wirklich was besonderes, doch die Herausforderung kam dann am Nachmittag.Ich kam um ca 13 Uhr von meiner Mittagspause zurück und da wartete auch schon meine nächste Kundin auf mich.Ihr Wunsch war Strähnen am ganzen Kopf und wie ich euch schon in meinem letzten Post erklärt habe, ist das sehr aufwändig.Zusätzlich zu dem, wollte sie noch die Spitzen geschnitten haben.Sie hatte zwar nicht sonderlich dickes Haar, aber dafür sehr viel dünnes, was dazu führte, dass ich ein bisschen länger brauchte(logischer weise, weil ich ja noch in der Ausbildung bin)Ich hatte die Blondierung unter Kontrolle, da ich extra einem niedrigen Wasserstoffperoxid verwendet habe( für die nicht Friseure- Wasserstoffperoxid oder auch kurz genannt H2O2 ist sozusagen der Wirkstoff der Blondierung.Diesen gibt es in unterschiedlichen Stärken, diese wird in % oder Volumen angegeben, und je niedriger dieser ist, umso langsamer arbeitet die Blondierung= das Haar braucht länger bis es Blond wird) ,doch sie beschwerte sich trotzdem bei meiner Lehrerin ,dass es schon für Stunden auf ihren Haaren wäre ,was eine komplette Übertreibung war.Das heißt, ich musste zwischen dem Auftragen immer wieder zum Waschbecken gehen um die Blondierung von den Strähnen herunter zu waschen, was den ganzen Prozess noch mehr in die Länge zog.Zwischendurch kamen dann noch ihre Kinder, die auch einen Termin hatten, wo sie der Friseurin sagen musste was sie machen soll, obwohl die Kinder eigentlich eh schon alt genug gewesen wären es selbst zu entscheiden, aber ja wie jeder will.Das ganze dauert dann auch wieder seine Zeit und irgendwann wurde es dann so spät, dass für den Haarschnitt keine Zeit mehr war.Meine Lehrerin versuchte ihr das höflich beizubringen doch sie bekam nur eine schnippische Antwort, dass sie halt jetzt zu jemand anderen gehen müsse und das nicht verstehe, wieso man das jetzt nicht machen konnte.So stand ich dann wirklich kurz vor einem Nervenzusammenbruch weil das Ganze war einfach richtig anstrengend und was man auch noch dazu sagen musste, ich brauchte auch ohne dass ich den Schnitt machte, 20min länger als meine Arbeitszeit war. Sie hat trotzdem nicht verstanden wieso sie jetzt nicht das kompletten Service bekommt. Somit habe ich auch diese Erfahrung in meinem Leben machen dürfen. 

nachher Foto
vorher und nachher Foto

Am Dienstag am Vormittag war dann wieder unser POW-WOW Meeting, wo ein Trainer von Paul Mitchell kam und uns die verschiedensten Farben erklärte und wann man welche verwendet.Am Nachmittag kam dann eine Dame zu mir, für einen Spitzenschnitt (Trim-Cut) und eine andere Kundin zum waschen föhnen stylen, beides nicht wirklich sehr aufwändig, aber es hat richtig Spaß gemacht.Am Anfang war die Dame die nur zum Föhnen ein bisschen „anstrengend“, aber je länger ich mich mit ihr unterhielt, umso mehr verstand ich mich mit ihr.Wir fanden dann sogar eine gemeinsame Interesse nämlich das Reisen und somit hatte ich wieder eine begeisterte Kundin.

Vorher und nachher Foto
Vorher und nachher Foto

Mittwoch Vormittag kam dann eine sehr nette Dame zum Ansatz Nachfärben.Sie hatte eigentlich keinen hohen weiß Anteil, er war nur an den Schläfen sehr stark ausgeprägt, wieder eine nicht wirklich aufwändige Arbeit.Dadurch, dass sie aber sehr dickes und krauses Haar hatte, war das Föhnen etwas anstrengend.Um dann die Haare wirklich den perfekten Schliff zu verleihen, glätteten wir dann noch alles und brachten in den Spitzen einen kleinen Schwing hinein.

Vorher Foto
Nachher Foto

Nach meiner Mittagspause hatte meine nächste Kundin dann einen sehr speziellen Wunsch, sie wollte eine Unicorn Balayage/Highlights Farbtechnik.Das Problem war, dass das ziemlich viel Aufwand ist, da man das Haar zuerst komplett blondieren und dann noch mit den unterschiedlichsten Farben einfärben muss.Darum entschieden wir uns die Haare an diesem Tag nur aufzublondieren und ihr am nächsten Tag einen neuen Termin, bei einer Kollegin zu geben.Ja das Zwischenergebnis war nicht sonderlich schön, da es ja erst die halbe Arbeit war.

Vorher Foto
Nachher Fotos

Am Donnerstag kam dann eine Kundin mit einem sehr interessanten Wunsch- sie wollte Funky Highlights ( für die nicht Friseure unter euch, normalerweise webt man Strähnen so, dass sie natürlich ausschauen, doch bei Funkey Highlights oder auch Blocksträhnen genannt, webt man extra dicker, so dass man erkennen kann, dass das Haar gefärbt wurde) Diese Technik hat man oft in dem Jahr 2000 getragen, alles eine Sache von Geschmack.Am Anfang dachte ich mir so, „wie kann man so etwas schön finden“, doch als ich dann das end Ergebnis gesehen habe, hat es mir eigentlich auch sehr gut an ihr gefallen, da es zu ihr passte.Da ich dafür etwas mehr Zeit brauchte und erst später in Mittagspause ging, hatte ich am Nachmittag keine Kunden mehr, was ich aber dann produktiv nutze, um an diesem Blog weiter  zu schreiben. 

Vorher Foto
Nachher Fotos

Ja dann sind wir auch schon beim Ende einer weiteren Woche angekommen.Meine Kundin am Freitag machte mir auch richtig viel Spaß, ich färbte ihre Haare wieder rot nach, so das sie wieder schön leuchteten.Dazu schnitten wir auch noch ein ganz schönes Stück ab, damit sie auch wieder gesund waren.Dann föhnten wir das ganze glatt aus, mit einer kleinen Locke am Schluss.Als ich so föhnte, kam eine andere Schülerin zu mir und machte mir ein super süßes Kompliment „You are doing nearly the best blow-dry here, you have to learn me how your technique is.” und das fand ich einfach so süß, weil mir Komplimente von gleichgestellten Personen extrem viel bedeuten, man erwartet da ja eher einen Konkurrenzkampf. 

Vorher und nachher Foto

Ja, das wars auch schon vom Floor, jz noch ein paar Worte dazu wieso mein Blog so verspätet online kam.Wie jede Woche sollte mein Blog pünktlich am Dienstag online kommen, doch da hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich war seit Sonntag mit dem Hund Abby alleine im Haus, da meine Gastmutter Beth mit ihrer Tochter, Verwandte besuchen war.Es sagte für die kommende Woche wieder kurzzeitige Gewitter mit starken Stürmen an. Und mittlerweile glaub ich das immer nur irgendwie solche Dinge passieren, wenn ich alleine zuhause bin (vor 2 Wochen die Flash Flood- hab ich im letzten Blog erzählt), denn das Gewitter kam wie vorher gesagt und aufgrund dem hatten wir dann auch einen Stromausfall. In Österreich kein weiteres Problem, denn wir haben ja den FI Schutzschalter, doch das gibt es in Amerika leider nicht ,da muss man einfach warten bis der Strom zurück kommt.Doch ich hatte noch zusätzliches Pech, denn mein Handy ,was ich in Amerika mit einer amerikanischen Nummer benutze, ist ein paar Tage zuvor kaputt gegangen. Das hieß für mich, dass ich kein Internet oder irgendeine Möglichkeit jemanden zu erreichen hatte, um zu fragen was ich machen muss, denn bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass es keinen FI Schalter hier gibt. Ich schrieb dann meiner Mutter, mit meinem anderen Handy – mit österreichischen Tarif per SMS ( was leider mit sehr hohen Kosten verbunden war) die für mich mit Beth schrieb, da ich irgendwie ihr nicht schreiben konnte. Ja es war dann alles geklärt und ich musste einfach nur abwarten. Doch ich wartete ein, zwei, drei, vier Stunden und der Strom kam immer noch nicht. Mittlerweile war es dann auch schon 10 Uhr am Abend und es war Stockdunkel im Haus. Ich fühlte mich ziemlich unwohl, da ich eigentlich in einem „fremden“ Haus, in einer „fremden“ Stadt war, ohne jegliche Möglichkeiten mich mit irgendwem, außer meiner Mutter in Verbindung zu setzten. Meiner mum war das natürlich auch nicht wirklich recht, so organisierte sie für mich, nach langem hin und her, durch Beth einen Schlafplatz bei einer guten Freundin meiner Gastmutter. Die Familie war wirklich super nett und brachten mich dann auch am nächsten morgen zurück zum Haus, wo dann auch schon wieder Strom war, damit ich rechtzeitig in die Arbeit kam.Danke nochmal an dich Mama, wenn du das liest, dass du extra bis halb 5 in der Früh wach geblieben bist und mir eine Unterkunft organisiert hast, ich hab dich ganz doll lieb.

Ja eine sehr abenteuerliche Woche mit Höhen und Tiefen, aber ich bin dankbar für jede Erfahrung die ich machen bzw sammeln darf.Nächste Woche erzähle ich euch dann schon von meiner vorletzten (!!!) Woche in Amerika und was ich mir noch so alles in der letzten Zeit in Washington angesehen habe.

stay positive ❤︎

Flash Flood Warning & 4th week on the floor

Hallo meine Lieben,

Es ist ein kaum zu fassen dass ich wirklich nur noch 2 Wochen hier in Washington bin.Mir kommt es so vor, als wäre noch nicht mal die Hälfte vorüber, echt schlimm, wie schnell die Zeit vergeht, ich kann es gar nicht oft genug sagen.Diese Woche sind wieder ein paar spannende Dinge passiert, zum Beispiel habe ich eine „Flash Flood Warning SMS“  bekommen! Was das genau ist und wie ich persönlich zu der Marke Paul Mitchell stehe, erfährt ihr heute in diesem Blog

Montag morgens, als ich mir mein Frühstück gemacht habe, riss mich ein schrilles lautes Biepsten aus meinen Gedanken .Anfangs dachte ich, es ist die Alarmanlage und es versucht wer einzubrechen, da das Geräusch von der Richtung kam wo die Türe ist.Doch als ich näher kam, merkte ich, dass der Ton von meinem Handy kam. (jedes Handy ist so eingestellt ,dass wenn eine Naturkatastrophe in deinem Gebiet, wo du gerade bist, bevorsteht, du eine SMS bekommst, die dich davor warnt)Zuerst war ich einmal maßlos überfordert, da meine Gastfamilie nicht zu Hause war, so wusste ich nicht, was ich machen soll.Nachdem es aber nicht wirklich nach regen aussah bzw. es auch nicht geregnet hat, beschloss ich einfach doch in die Arbeit zu fahren. doch 2 Minuten, bevor ich zur Bushaltestelle gehen wollte, fing es so zum schütten an. Ich habe versucht, mit Regenschirm, irgendwie zur Bushaltestelle zu gelangen, (die auf der anderen Straßenseite vom Haus ist) doch der Regen war so stark, dass ich nach 10m gehen, Wasser aus meinen Schuhen leeren konnte.Es stand ungelogen 4cm Wasser auf der Straße, welches vom Garten in einem Bach runter geronnen kam- bei meinen Instagram Highlights habe ich eh ein Video gepostet. 

So wurde dann am Montag doch nichts aus dem Arbeiten, dafür startetet ich dann Dienstag voll durch.

Am Vormittag war wieder unser Pow-wow, wo diesmal 2 Partner zu uns kamen und deren Unternehmen vorstellten.Nachmittags kam dann eine junge Dame zu mir, die eine andere Haarfarbe wollte, da der letzte Friseur, bei dem sie war, nicht das Ergebnis gebracht hat was sie wollte.Ihre Haare waren lilastichig und sie wünschte sich ein schokobraun mit einem Kurzhaarschnitt.Danach waren ihre Haare wieder super schön mit einem ordentlichen Schnitt.

Mittwoch kam dann gleich am Vormittag eine richtig süße Kundin zu mir.Sie wollte nur die Spitzen geschnitten haben und das machten wir dann auch.Während wir so redeten, kamen wir drauf, dass sie sie 2 Tage nachdem sie bei mir war nach Wien fliegen wird & da ich ja aus Wien bin, tauschten wie unsere e-Mail Adressen aus, damit ich ihr ein paar Tipps zum Essen gehen, Sehenswürdigkeiten ansehen usw geben kann.Sie war wirklich super lieb und ich hab mich richtig gut mir ihr verstanden.Nach meiner Mittagspause war dann leider nicht so viel los, wobei das machte mir auch nichts, da ich anfing an diesem Blogpost zu schreiben.

vorher und nachher Bild

Mein Highlight von dieser Woche war am Donnerstag Vormittag.Eine etwas ältere Dame kam zu mir, um am ganzen Kopf Strähnen zu bekommen und ein Haarschnitt.Die Challange war dabei, dass sie bis um 13 Uhr fertig sein musste (sie kam um 10 Uhr) das hört sich eigentlich nach relativ viel Zeit an, nur die Friseure unter euch wissen Bescheid, braucht man für Strähnen ziemlich lange, vor allem, wenn man darin noch nicht so geübt ist wie ich.Ich war wirklich überrascht von mir selbst, dass ich wirklich mit den Strähnen am ganzen Kopf nach 1h 15min fertig war (normal sollte man 1h brauchen wenn man geübt darin ist).Dann musste das ganze noch einwirken und dann ging es auch schon zum Ausspülen bzw. zum Schnitt.Beim Schnitt wünschte sie sich nur die Spitzen zu schneiden.Dafür dass das erst mein 3. Mal Strähnen machen war, sind sie mir, finde ich, ziemlich gut gelungen.Aber nicht nur die Farbetechnik war ein Highlight, sondern auch die Kundin.Wir konnten uns sehr gut unterhalten und sie machte mir wirklich ein Kompliment, was ich sehr, sehr, sehr schätze & was mich irgendwie stolz gemacht hat. Sie meinte, dass ich ihr bis jetzt die besten Highlights gemacht habe und dass man gar nicht mehr merkt, dass ich noch eine Schülerin bin, denn ich wirke schon wie eine richtige Friseurin. 

vorher Bilder
nachher Bilder

Gerne möchte ich euch noch meine persönlichen Beziehung zu Paul Mitchell erzählen.Wie vielleicht schon einige von euch wissen, hat mein Vater eine Friseurkette namens „HAIRSALONS.at by Martin Hammerschmid“, in der ausschließlich nur Paul Mitchell Produkte verwendet werden.Das heißt, ich bin praktisch mit diesen Produkten aufgewachsen, dadurch kenne ich mich natürlich schon ein bisschen mit den Produkten aus, mit der Geschichte und was hinter der Marke steht, damit bin ich auch vertraut.Ich will euch aber jetzt keinen 300 Seiten Aufsatz schreiben, wie die Firma entstanden ist, das kann jeder gerne selber auf https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Mitchell_(Friseur) nachlesen.Ich will lediglich meine Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, mit euch teilen.Prinzipiell habe ich schon mit ein paar Haarprodukt Marken, durch meine Schule & Praktikum vorheriges Jahr, Erfahrungen sammeln dürfen.Ich muss wirklich sagen ,ohne jetzt Werbung machen zu wollen, dass die Paul Mitchell Produkte am besten waren. Die Inhaltsstoffe sind bei PM viel intensiver und somit bekommt man dementsprechend auch ein besseres Ergebnis. Es ist nicht irgendeine Marke, sondern Friseurexclusiv mit hoher Qualität. Was auch noch für mich ein sehr wichtiger Punkt ist ,dass die Firma von Anfang an Tierversuche abgelehnt hat bzw. einige Organisationen die Tiere & die Welt schützen wie z.B. Food4Afrika & Reforest’Action unterstützt. Was ich an Paul Mitchell auch noch liebe ist, dass man Aufstiegsmöglichkeiten hat, man wird überall unterstützt, es gibt extrem viele Seminare auf der ganzen Welt, wo man sich weiterbilden kann und unzählige Möglichkeiten, in der Friseurbranche, mit Paul Mitchell aufzusteigen- alles ist irgendwie wie eine kleine (oder doch eher sehr große) Familie und ich bin stolz, ein Teil (wenn auch nur ein winzig kleiner) davon zu sein.

ich wie ich das erste Mal mit 2 1/2 Jahren John Paul DeJoria in LasVegas getroffen habe

Ja, dass war’s auch schon wieder von meiner Woche, ich hoffe es war wieder spannend für euch, etwas von meinem Leben in Washington zu erfahren.Nächste Woche, berichte ich euch wieder, wie es am Floor war und was ich mir an meinen freien Tagen in Washington angeschaut habe.

stay positive ❤︎

4th of July and 3rd week on the floor

Hallo meine Lieben,

kaum zu glauben, dass schon wieder eine Woche um ist, die Zeit vergeht wie im Flug.Ich war diese Woche auf einer Parade in Washington (mehr dazu, etwas später in meinem Blog) und ich habe natürlich auch wieder interessante Sachen bei meiner Arbeit dazu gelernt.Ich merke richtig, wie ich von Woche zu Woche besser werde, nicht nur mit meinem handwerklichem Können, sondern auch mit der Sprache.Es ist mittlerweile schon völlig normal, die ganze Zeit in Englisch zu sprechen/schreiben.Seit der 2. oder 3. Woche hier, denke ich auch irgendwie in Englisch und was auch ein bisschen gruselig ist, ich träume auch in Englisch, aber das ist auch gut so. Somit verbessern sich immerhin meine Englischkenntnisse.

Die 3. Woche am Floor war sehr spannend, ich hatte mehrere sehr interessante Kunden und dadurch, dass mir das mit dem englisch Sprechen schon leichter fällt, macht es auch viel mehr Spass, weil man sich auch besser mit Kunden unterhalten kann.
Am Montag war es eher ruhiger, darum habe ich am Vormittag ein bisschen an dem Blog von der vorherigen Woche geschrieben, damit er pünktlich am Dienstag online gehen konnte.

Nachmittags kam dann eine Dame mit „extra curly hair“ zum Ausföhnen zu mir.Dadurch dass ihre Locken wirklich sehr schwer zu bändigen waren, glättete ich noch einmal über alles, damit auch wirklich alles glatt war.

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Dienstag Vormittags hatten wir wieder unser Pow-Wow (= Motivationstreffen), wo zwei wirklich professionelle Businnes Herren zu uns kamen, um uns das Thema Marketing näher zu bringen.Das war meiner Meinung nach, bis jetzt, der interessanteste Vortrag und ich habe so viel dazu gelernt.Nach der Mittagspause hatte ich dann eine Kundin zum Ansatz nachfärben.Nicht wirklich eine schwere Arbeit, doch ihr weißer Nachwuchs war Glashaar, darum mussten wir eine Borstenmischung verwenden. (für die nicht Friseure unter euch- Glashaar ist weißes Haar, was widerstandsfähiger ist d.h. es nimmt die Haarfarbe schwer bis kaum auf, wenn sowas auftritt, muss man die Haarfarbe in einem anderen Mischungsverhältnis zusammen rühren, auch genannt Borstenmischung).

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Mittwoch und Donnerstag hatten wir frei, da am Donnerstag den 4. Juli der Independence Day war, doch von dem erzähle ich euch später.
Am Freitag waren dann auch meine 2 Floor-Highlights dieser Woche.Am Vormittag war eine Dame bei mir, die sich eine kleiner Veränderung wünschte-kürzere Haare.Es war nicht wirklich der Schnitt der das Highlight war, sondern eher die Kundin.Ich war mit ihr einfach auf einer Wellenlänge, wir konnten uns super unterhalten, hatten Gesprächsthemen die uns beide interessierten und sie war einfach unglaublich freundlich.Sie gab mir sogar 20$ (!!!!) Trinkgeld, was wirklich sehr viel ist.

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Nachmittags kam dann eine junge Damen in meinem Alter zu mir, sie wollte ihre Haare auch ein bisschen kürzer haben.Ein bisschen sehr viel kürzer, um genau zu sein, einen Kurzhaarschnitt.Ich war ein bisschen nervös, da ich noch nicht wirklich an einer komplett fremden Person so eine Schnitt geschnitten habe.Wenn nur bei Freunden oder Familie, aber das ist immer ein bisschen etwas anderes.Aber wie immer war meine Nervosität komplett umsonst, denn sie war super zufrieden und hat sich mega über das fertige Ergebnis gefreut.

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Eigentlich hab ich ja bei meinem letzten Post versprochen euch ein bisschen was über Paul Mitchell zu erzählen, aber das heb ich mir für den Blog nächste Woche auf, denn diese Woche war ja der Indepedance Day.Dieser Tag ist der Unabhängigkeitstag und somit der Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten von Amerika.Da die meisten Amerikaner einen ziemlich großen Nationalstolz haben, wird dieser Tag auch dementsprechend groß gefeiert.Vor jedem Haus ist mindestens eine amerikanische Flagge ausgehängt und die Meisten sind auch mit weiteren Dingen wie Fahnen oder ähnliches geschmückt, die die typischen Farben der Amerikanischen Flagge, rot, blau und weiß tragen.Natürlich bin ich an diesem Tag nicht Zuhause geblieben, denn so ein großes Event kann man sich ja schwer entgehen lasse.Ich entschied mich zu der großen Parade in Washington zu fahren.Alleine bei der Fahrt mit der U-Bahn, war so ziemlich jeder in den Farben der amerikanischen Flagge gekleidet bzw T-shirts, Hosen, Kleider alles mögliche, einfach mit der amerikanischen Flagge bedruckt.Als ich dann endlich bei der Straße, wo die Parade stattfand, angekommen bin, waren schon wirklich sehr sehr seeehr viele Leute da. Doch zum Glück erwischte ich noch einen sehr guten Platz.Die Parade war wirklich sehr toll, es hat sich richtig gelohnt, trotzt 36 Grad Außentemperatur sich diese anzusehen.Es waren verschiedenste Gruppen, Vereine und Schulen.Leider kann ich hier auf meinem Blog keine Videos hochstellen, dafür habe ich ein paar auf Instagram hochgeladen, wo ich mich freuen würde, wenn ihr vorbei schaut. https://www.instagram.com/hasenberger.c/?hl=de

Am Abend war dann auch noch ein Feuerwerk, was ich mir eigentlich anschauen wollte, doch kurz davor fing es leider ziemlich stark zum schütten an, darum bin ich dann wieder zurück Nachhause gefahren.Fazit der ganzen Sache ist, man muss sowas eindeutig einmal in seinem Leben erlebt haben, denn den Nationalstolz der Amerikaner kann man nicht wirklich mit etwas vergleichen, einfach atemberaubend.

Ja, das wars auch schon wieder von meiner Woche, ich hoffe mein Blog ist für euch unterhaltsam und ihr schaut nächsten Dienstag wieder vorbei, wo ich euch meine persönliche Geschichte über die Marke Paul Mitchell erzählen möchte und natürlich wieder berichte, wie es mir mit meinen englisch sprechenden Kunden ergangen ist.

stay positive ❤︎

2. Woche am Floor + Gastfamilie

Hallo meine Lieben,

HAAAAAALBZEIT ist angesagt. Ich kann es eigentlich noch gar nicht glauben, dass jetzt wirklich schon die Hälfte meiner Zeit in Amerika vorbei ist. Ich hab jetzt schon so viele neue Dinge gelernt und bin schon so gespannt was noch so kommen wird.In meinem letzten Blog hab ich euch ja versprochen, dass ich natürlich von meiner 2. Woche am Floor berichte und auch von meiner Gastfamilie erzähle und das werde ich auch jetzt.

Meine 2. Woche am Floor war richtig lehrreich.Ich hatte jeden Tag mindestens eine Kundin meistens sogar 2. Meine erste Kundin am Montag kam zu einer Reklamation. Sie war 10 Tage zuvor bei uns im Salon bezüglich einer Farbe, doch leider wurde diese zu dunkel. Damit wir das Farbergebnis heller bekamen, machten wir Strähnen am Oberkopf und an den Seiten. Leider hatte die Dame nicht lange Zeit, darum konnte ich leider kein nachher Foto machen. Am Nachmittag kam dann noch eine Kundin zum One Length.

Am Dienstag hatte ich am Vormittag Theorie und am Nachmittag kam dann eine wirklich nette Dame zu mir zum Ausföhnen. Sie hatte von Natur aus sehr dickes, krauses, lockiges Haar, darum war es gar nicht so einfach wie es sich anhört. Doch mit dem Super Skinny Serum und dem HydroCream Whip von Paul Mitchell, habe ich ein super schönes Ergebnis zusammengebracht. Zum Schluss verwendete ich noch das Glätteisen, da sie sehr viele Haare hatte und sie sich ein bisschen weniger Fülle wünschte. Ich brachten auch noch einen kleinen Schwung in die Spitzen, damit es nicht zu streng wirkte.

nachher Foto
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Am Mittwoch hatte ich am Vormittag Theorie und am Nachmittag war dann einer meiner 2 Highlights dieser Woche. Ein Mädchen kam zu uns in den Salon mit virgin hair bis zu den Kniekehlen. (virgin hair= chemisch unbehandeltes Haar, d.h. ungefärbt ohne Dauerwelle oder sonstigem) Ihr Wunsch war es ihre Haare komplett bis zu den Schultern abzuschneiden. Doch was besonders daran war, sie wollte es in Zöpfen abgeschnitten haben, so dass sie es spenden konnte. Das machte ich dann auch und so sah das Endergebnis nach dem fertigen Haarschnitt aus. Ihr könnt auch gerne bei meiner Instagram Page vorbeischauen, da habe ich auch ein Video gepostet wie wir die Haare abschneiden. https://www.instagram.com/hasenberger.c/?hl=de

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Am Donnerstag war ein entspannter Arbeitstag. Eine Dame kam zum Ansatz nachfärben.Leider hatte sie einen sehr starken Haarausfall darum verwendeten wir Tea Tree Scalp Care Anti-Thinning Root Lift Foam um dem Haar Volumen und Fülle zu geben. Am Nachmittag hatte ich dann keine Kunden mehr, also übte ich an einem Puppenkopf den Haarschnitt „Triangular Layers“

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Ja und dann war auch schon Freitag, wo mein 2. Highlight für die Woche war. Eine Dame kam zu mir, die sich ein natürliches Balayage wünschte. Für alle die nicht wissen was das ist: diese Farbtechnik verspricht einen natürlichen Verlauf von einem helleren Farbtun in den Spitzen zu einem dunkleren Ansatz. (so wie am Bild zu sehen ist) Zuerst blondierte ich ihre Haare in der balayage Technik auf und veredelten dass ganze dann noch mit einer Tönung, um das ganze natürlich wirken zu lasse. Ich muss ehrlich sagen, ich bin richtig stolz auf meine Arbeit, da das meiner Meinung nach einer der schwierigsten Farbtechniken ist. Man muss sehr exakt arbeite, damit keine Kanten entstehen und ich hatte echt ein bisschen Angst davor es nicht natürlich hinzubekommen. Aber meine Befürchtung war unbegründet.

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Das wars auch schon von meiner 2.Woche am Floor. Jetzt noch ein paar Worte zu meiner Gastfamilie. Ich hatte wirklich sehr großes Glück mit meinem neuen Zuhause, ich könnte mir wirklich nichts besseres wünschen. Ich wohne bei Beth, dass ist meine Gastmutter, die eine 14 jährige Tochter hat die Ella heißt. Auch einen Hund haben Sie, der, wenn er will, auf den Namen Abby folgt. Alle sind wirklich super nett und nehmen mich richtig in der Familie auf. Wir kochen oft zusammen fürs Abendessen oder unternehmen Ausflüge. Bei ihnen Zuhause hab ich meinen eigenen Wohnbereich, ein kleines Wohnzimmer, mit einem kleinen Bad und einem Schlafzimmer. Meine Gastfamilie wohnt im Stock ober mir, wo auch die Küche ist und die Tür zum Garten. Was das Beste an dem ganzen Haus ist, dass alles klimatisiert ist d.h. auch wenns draußen 37 grad hat ist es drinnen angenehm kühl. McLean, der Vorort von Washington, wo ich wohne, ist eine Art Luxusgegend und es ist richtig heimelig hier. Natürlich steht in jeder Hauseinfahrt ein Basketballkorb und alle Nachbarn sind richtig nett, sprechen einem z.B. bei der Bus Station einfach an, man fühlt sich hier richtig zuhause.

die Busstation von der ich jeden Tag aus in die Arbeit fahre
Hund Abby + leckere Gnocci mit Pesto

Das wars schon wieder von meiner Woche am Floor und meiner Gastfamilie.Ich würde mich freuen, wenn ihr nächsten Dienstag auch wieder vorbei schaut, da werde ich euch erzählen warum ich seit meinem 2 Lebensjahr schon John Paul DeJoria, den Mitgründer von Paul Mitchell, kenne und ich erfährt, warum ich am 4.Juli nicht arbeiten war!

stay positive  ❤︎

ps.: was ich noch vergessen habe zu zeigen sind ein paar Bilder von Washington. Wenn ihr mehr sehen wollt, könnt ihr gerne bei meiner Facebook Page
https://m.facebook.com/clarissa.hasenberger
vorbei schauen, da habe ich noch ein Paar gepostet.