Letzte Woche am Floor und Ankunft Zuhause

Hallo meine Lieben,

Heute kommt nach 2 Wochen endlich wieder ein Blog online. Ich bin wieder gut in Österreich angekommen und wollte einfach die letzte Woche mich auf Freunde und Familie konzentrieren. Da ich ja schon 2 1/2 Monte nicht zuhause war und alle mich logischer weise wieder sehen wollten, ich hoffe ihr verzeiht mir das. Wie schon im letzten Blog angekündigt, erzähle ich euch ein bisschen über meine letzte Woche am Floor und wie mein Flug zurück nach Hause war.

Gut, zuerst fangen wir wie immer am Floor an.

Am Montag Vormittag kam eine Dame für einen „Re-do“ zu uns. (Was das ist und wieso wir das machen, habe ich bereits in meinem letzten Blog erwähnt) Sie war ein paar Tage zuvor bereits schon einmal bei uns im Salon für eine Farbe, diese wurde jedoch zu dunkel, darum kam sie noch einmal zum Ausbessern. Dadurch, dass sie nur  um eine max. zwei Nuancen heller werden wollte, wäre eine Blondierung zu stark gewesen, darum entschieden wir uns nur für eine Blondierwäsche. Für die nicht Friseure unter euch: eine Blondierwäsche verwendet man immer, wenn man nur das Farbergebnis um ein kleines Stück heller haben will, da es wesentlich weniger intensiver als eine normale Blondierung ist. Dabei werden zum Blondierpulver und dem H2O2 noch Wasser und Shampoo hinzugefügt ,um den reagierenden Wasserstoffperoxid (H2O2) abzuschwächen. Wir führten das Ganze durch und föhnten sie dann im Anschluss, um das Ergebnis gut sehen zu können. Sie war natürlich super zufrieden und bedanke sich sehr.

Am Dienstag Vormittag hatten wir wieder unser Pow-Wow. Diesmal hatten wir sogar zwei Ehrengäste. Als erstes kam eine Dame von „Bubble-Hair“, die uns ihr Salonkonzept und ihre Produkte näher brachte. Dieser Vortrag war eher weniger spannend für mich, da ich nach keinem Salon zum Arbeiten für nach dem Abschluss suchen musste, dafür war der 2. Gast umso besser. Es kam zu uns James Vincent. Das ist einer der bekanntesten Star Make-up Artisten. Er arbeitete schon mit Stars wie Amy Winehouse, Lady Gaga und vielen mehr. Des weiteren hat er mit Rihanna zusammen die Marke „Fenty Beauty“ aufgebaut, was natürlich noch beeindruckender war, denn diese Marke hat schon einen sehr hohen Stand. Sie zählt zwar zu den etwas teureren Marken, aber dafür passt die Qualität perfekt. Er zeigte uns an diesem Tag ein paar Tipps und Tricks für das Schminken. Er stellte uns auch die verschiedensten Trends vor und erzählte, wie man welchen am besten wann umsetzt.

Dann war auch schon am Mittwoch der letzte Tag meines Praktikums angebrochen. Wie schon vorher 98.778 mal erwähnt, die Zeit ist WIRKLICH wie im Flug vergangen, es war echt schlimm. Eigentlich hoffte ich an meinem letzten Tag, eine etwas entspanntere Arbeit zu bekommen, doch mein Lehrer wollte mich noch ein letztes Mal vor eine Herausforderung stellen und zwar wieder mal Strähnen machen. Dadurch dass ich schon ein paar mal ziemlich ungeduldige Kunden beim Strähnen machen hatte, mochte ich die Arbeit überhaupt nicht mehr. Da man bei sowas nicht einfach schnell schnell machen kann, sondern es exakt machen muss, dass es auch schön wird, braucht man auch dementsprechend Zeit. Als mein Lehrer mir das Ticket gab und ich sah dass es Strähnen waren, dachte ich mir: „ja okay, einmal noch eine letzte Herausforderung die ich durchziehen muss und dann hab ich es eh schon geschafft“. Außerdem wollte ich mich ja auch Verbessern und wie das gute alte Sprichwort sagt „Von nix kommt nix“. Im Endeffekt machte es mir dann eh extrem viel Spaß und die Kundin war danach auch mega zufrieden. Am Schluss gaben wir noch über die hellen Stähnchen eine dunklere Tönung, um es natürlicher wirken zu lassen.

Dann war auch schon der lang ersehnte Tag da: Donnerstag, der Tag der Heimreise. Auf der einem Seite war ich über glücklich zu wissen in wenigen Stunden endlich wieder meine Familie und Freunde sehen zu können, auf der anderen Seite war ich aber auch richtig traurig, alle hier in Amerika verlassen zu müssen. Ich hab einige Freundschaften geschlossen und ich fühlte mich richtig aufgenommen in der Schule, wodurch es mir noch schwerer viel. Es war wirklich eine wunderschöne Zeit, mit echt tollen Momenten, aber mein genaues Resümee von Amerika bekommt ihr dann nächsten Dienstag, bei meinem nächsten Blog. So fuhr ich mit gemischten Gefühlen zum Flughafen, einerseits froh bald zurück zu sein, andererseits traurig gehen zu müssen und auf der ganz anderen Seite  aufgeregt so wie angespannt, da es mein erster Flug alleine war. Prinzipiell eh kein Problem, denn ich bin schon oft genug mit meiner Familie geflogen, dass ich weiß wie das ganze abläuft. Doch ein so langer Flug und dann auch noch ein Flug von Amerika weg (in Amerika ist alles immer etwas angespannt, sehr ernst und stressig auf den Flughäfen) war schon eine kleine Herausforderung. 

Was auch noch dazu kam, dass ich 2 Gepäckstücke mit jeweils 25kg hatte, aber pro Koffer nur 21kg erlaubt waren. Zum Glück war der Herr bei dem Schalter, wo man sein Gepäck aufgibt, sehr nett und hatt all seine Augen zugedrückt und das Übergewicht übersehen. Beim Security Check hat eigentlich auch alles gepasst, es hat nur etwas länger gedauert, da ziemlich viel los war. Das einzige blöde was mir noch passiert ist, dass ich so ziemlich alles fürs Handgepäck vergessen habe, z.B. Ladekabel oder Taschentücher. Das musste ich mir dann alles komplett überteuert bei einem Shop, neben den Gates, kaufen. Nach einem 9 stündigen sehr anstrengenden Flug, kam ich dann endlich in Wien an. Eigentlich hatte ich vor im Flugzeug zu schlafen, um meinen Schlafrythmus wieder zu normalisieren, aber das gelang mir irgendwie nicht. Whatever, ich kam am Flughafen an und plötzlich stand meine gefühlt halbe Familie da, mit einem riesigen Plakat um mich abzuholen. Das fand ich schon sehr süß und über das hab ich mich mega gefreut. Danach ging es dann gleich nach Hause meine restliche Verwandtschaft und Freunde zu besuchen.

Ja, das wars auch schon, ich hab dann die restliche Woche die ganze Zeit was mit Freunden und Familien gemacht, um die Zeit nachzuholen, die ich nicht da war. Ich bin wirklich froh wieder zuhause zu sein, auch wenn die Zeit in Amerika wirklich schön war, zuhause ist es immer noch am Schönsten. Wie schon vorher geschrieben, kommt das nächste mal ein Blog, wo ich mein ganzes Resümee über Amerika erläutere und ich euch erzählen werde, was meine Highlights waren.

Stay positive ❤︎

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