3. Praktikums Woche am Floor

Hallo meine Lieben,

wie ich euch in meinem letzten Blog schon erzählt habe, durfte ich in meiner 3. Praktikumswoche endlich an Kunden arbeiten.Wie es mir dabei gegangen ist, was es mit diesem motivations Briefing jeden Dienstag auf sich hat und wer schon bereits bei uns war und uns motiviert hat erfahrt ihr heute in diesem Blog.

Okay erst mal zu dem, was ich in dieser Woche gemacht habe.Ich war eeeeeeeendlich diese Woche auf dem Floor und durfte aktiv an Kunden arbeiten.Ich dachte am Anfang, dass ich nur Haare waschen oder Ansatzfarbe für eine Kollegin auftragen darf.Aber nononooo das dachte ich nur, denn es gibt da einen kleinen Unterschied zu dem Ausbildungssystem in Österreich: jeder Schüler hat seinen eigenen Kunden und macht alles alleine.Sprich vom Beratungsgespräch über Haare waschen, Farbe auftragen bis hin zum Schneiden macht das jeder Schüler immer für seinen eigenen Kunden, du alleine arbeitest an deinem eigenen Kunden.Für alle nicht Friseure unter euch- in Österreich ist es so, dass du in der Anfangszeit deiner Friseurlehre erst mal für deine Kollegen, die meist schon ausgelernt sind, Haare wäscht, föhnst, Ansatzfarbe aufträgst – sprich die „einfacheren“ Dinge machst.Erst später, wenn du schon länger im Betrieb bist, schneidet man dann auch bzw. führt das Beratungsgespräch durch, was meiner Meinung nach dass schwierigste ist, denn du solltest dann wissen, was der Kunde möchte d.h man ist dafür verantwortlich was mit dem Kunden passiert.

Paul Mitchell The School Tyson Corner Center
Paul Mitchell The School Tyson Corner Center

Okay zurück zu dem Wesentlichen – ich hatte meine eigenen Kunden.

Vor meiner ersten Kundin war ich richtig nervös, ich wusste noch nicht wie das ganze abläuft, ob meine englisch Kenntnisse reichen würden und ob ich das überhaupt schon konnte, was meine Kundin von mir erwartete.Aber all meine Ängste waren um sonst.Am Anfang sah es zwar wirklich nach einer sehr großen Herausforderung aus, da die Dame sehr krauses Haar und nicht wirklich einen Haarschnitt hatte.Doch dank meiner super nette Lehrerin Vanessa die mir dabei half (vor allem beim Beratungsgespräch) ,ging alles extrem gut.(ich hab leider vergessen ein vorher Foto zu machen)Meine erste Kundin war super zufrieden mit ihrem Haarschnitt so dass sie auch gleich durch meine Beratung, ein Paul Mitchell Produkt für Zuhause kaufte.(sie gab mir sogar 10$ Trinkgeld)

meine 1. Kundin
meine 1. Kundin

Die restliche Woche über waren alle wirklich sehr bemüht mir möglichst viele Kunden zu verschaffen.Am Mittwoch und Donnerstag  schnitt ich zweimal einen One Length (ein Bild was das ist findet ihr in meinem letzten Blog).Eine von den zwei Damen (blond) lobte mich sogar in den Himmel und meinte, dass sie schon ca. 10 mal bei Paul Mitchell the school Tyson Corner war und ich ihr bis jetzt am besten die Haare gemacht habe.Am Freitag hatten wir keine normale Schule sondern wir Schüler spielten gegeneinander Kickball.(Selbe Prinzip wie bei Baseball nur dass man den Ball mit dem Fuß kickt.

vorher
nachher
vorher
nachher

So jetzt noch ein paar Worte zu dem Treffen, das wir Schüler und Lehrer jeden Dienstag haben.Also erstmals muss ich mich korrigieren ,denn nicht einmal im Monat kommt so ein genannter „Stargast“ zu uns, wie ich ein paar Posts zuvor erwähnt habe, sondern JEDEN Dienstag kommt zur Motivation, entweder ein Trainer von Paul Mitchell oder Unternehmer von den verschiedensten Branchen zu uns zu Besuch.Sie motivieren uns, erzählen von ihren Erfahrungen oder stellen ihr Unternehmen vor, damit die Schüler die bald ausgelernt sind, Möglichkeiten vorgeschlagen bekommen, wo sie nach ihrer Ausbildung zum Arbeiten anfangen können.Es waren schon die unterschiedlichsten Leute bei uns, unter anderem der Motivateur und Paul Mitchell Friseur Dennis Ratner, die langjährige Unternehmerin einer exklusiven Friseurkette Vanessa Rose  und dem langjährigen Paul Mitchell Friseur aus NYC Giulio Veglio.Er hat eine besonders interessante Lebensgeschichte- er baute ein Luxus Friseurunternehmen in New York auf, verdiente damit seine Millionen und wurde reich.Doch wie das Sprichwort so sagt „wer hoch fliegt, fällt tief“ verlor er alles.Durch seine Drogensucht rutschte er immer tiefer in den Abgrund und ab dem Zeitpunkt, an dem er kein Geld mehr hatte waren seine meisten Freunde auch weg.Er lebte praktisch auf der Straße.Doch was dann passierte, war einfach eine 180 Grad Wende.Er begann dagegen anzukämpfen.Ging täglich ins Fitnessstudio , nahm dadurch mehr als 80 kg ab, machte einen Entzug und baute sein ganzes Imperium wieder neu auf.Heute ist er seit mehreren Jahren Clean, in top Form und weiterhin ein sehr erfolgreicher Friseurunternehmer.Er hat sogar 2 Bücher darüber geschrieben, die er mir zukommen ließ und dann auch noch eigenhändig signierte.Diese Story hat mich besonders berührt da er wirklich alles hatte und auf einen Schlag alles verlor.Doch er hat nicht aufgegeben und sich das zurück erkämpft was er sich damals aufgebaut hatte.Darum -NIEMALS AUFGEBEN denn alles ist möglich, wenn man nur stark genug dafür arbeitet.

die 2 Bücher vonGiulio Veglio
handsigniert

Ja das wars auch von meiner ersten Woche am Floor und dem Dienstags Meeting, es war echt spannend so an Kunden zu Arbeiten und ganz anders Beratungsgespräche, Kundengespräche, und fachspezifische Gespräche mit Lehrern auf englisch zu führen.Am Anfang hatte ich echt bisschen Respekt davor aber jetzt ist es fast schon wie Routine, obwohl das erst die erste Woche bei Kunden war.

Nächste Woche am Dienstag würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr wieder bei meinen Blog vorbei schaut, ich werde euch von der Geschichte von Paul Mitchell und von meinem neuen Zuhause in Washington inkl. Gastfamilie erzählen.

stay positive ❤︎

2. Praktikumswoche + Washington

Hallo meine Lieben,

jetzt ist auch schon die zweite Woche meines Praktikums um und es gibt ein paar Neuigkeiten, aber zuerst einmal zu dem, was wir diese Woche gemacht haben.
In der Woche stand „Cut“ am Programm.Wir lernten zuerst natürlich wieder die ganze Theorie, dann ging es aber gleich weiter mit dem Schneiden.Zuerst haben wir ganz leicht mit dem Square One Length begonnen, dann wagten wir uns schon zu einem etwas schwierigerem Schnitt- dem Square Layers.Als letzten Damenhaarschnitt lernten wir noch den Trianular Graduation. Zum Schluss ging es auch schon zu dem Herrenhaarschnitt.Da lernten wir den klassischen Scissors Over Comb.

Square One Length
Square Layers
Triangular Graduation

Da all diese Haarschnitte nur Wiederholung für mich waren, war ich immer am schnellsten fertig und übte zwischendurch, während die anderen noch schnitten, die Fingerwasserwelle.

Fingerwasserwelle

Meine Lehrerin merkte ,dass mich der Stoff bzw das Praktische nicht wirklich forderte, darum beschloss sie, mit Yovania Rose, der Inhaberin des Salons zu reden, ob man mich nicht aufstufen könne.2 Tage später bekam ich von Yovania die großartige Nachricht, dass ich ab dieser Woche als „Creative“ aufgestuft werde.Das heißt, ich darf endlich auf dem Clinic Floor an Kunden arbeiten.Ich freue mich rießig darüber ,wobei ich jetzt schon ein bisschen nervös bin.

finger over camb

Jetzt noch ein paar Worte zu Washington und dem kuscheligen kleinen Tier, das ich dort getroffen habe. Bevor ich vor 2 Wochen zum Arbeiten begonnen habe, schaute ich mir noch die berühmtesten Sehenswürdigkeiten an.Zuerst war das weiße Haus an der Reihe, das war eigentlich nicht wirklich besonders, da ich es ja nur von Außen gesehen habe. Danach ging es gleich weiter zur National Mail und von dort dann weiter zum „Smithsonian National Air And Space Museum“.Das ist wirklich ein sehr interessantes sehenswertes Museum, wo es unter anderem um die Mondlandung geht. Noch interessanter wäre es gewesen, wenn mein Englisch ein bisschen besser gewesen wäre, da ich leider nicht alles so ganz genau verstanden habe, weil öfters ziemlich schwierige Begriffe vorgekommen sind.Ich hoffe, dass nach meinen 2 Monaten Amerika Aufenthalt, sich das gebessert hat. Zum Schluss war ich dann noch beim Capitol.An diesem Tag war es sehr heiß, darum stärkten wir uns noch mit einem super leckerem Essen im Hard Rock Café, bevor wir heim fuhren. An diesen Tag passierte es auch, mein lang ersehnter Wunsch wurde war, ich konnte ein Eichhörnchen 🐿 streicheln.Man muss dazu sagen dass, seit ich ungefähr 5 Jahre alt bin mein Lieblingstier Eichhörnchen sind und ich schon immer eines streicheln wollte (bzw früher wollte ich es sogar als Haustier haben) und jetzt konnte ich das endlich weil sie in den ganzen Parks in Washington sehr zutraulich sind.

Eichhörnchen *-*

Da wir uns am ersten Tag schon alle bekannten Sehenswürdigkeiten angesehen hatten, gingen wir am zweiten Tag in einen Zoo.Es war leider (oder zum Glück wie man es sehen will) wieder sehr heiß, darum sahen wir nicht wirklich viele Tiere, da sich die Meisten vor der Hitze versteckten. Was auch sehr positiv war, in Washington sind die Museen und der Zoo gratis, man bezahlt keinen Eintritt.

Leoparden im Zoo

Ja,mehr gibt es von dieser Woche nicht zu erzählen, wobei wenn ich mir das so alles durchlese, eh wieder viel passiert ist.Nächsten Dienstag, erzähle ich euch, wer aus New York in unserem Unterricht den Motivationsvortrag gehalten hat, den ich schon in meinem letzten Blog, ein bisschen beschrieben habe und natürlich von meiner 3. Praktikumswoche, in der ich ENDLICH an Kunden arbeiten darf. 

stay positive ❤︎

Paul Mitchell The School in Washington

Hallo meine Lieben,

jetzt ist auch schon die erste Woche meines Praktikums um. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass das alles wirklich wahr ist.Damit ihr euch vorstellen könnt, wie die Schule so aufgebaut ist, welches System dahinter steht und -das erstaunlichste von allem- was so alles in meinem Starterkit ist, hab ich euch in diesem Blogpost alles zusammengefasst beschrieben.
Alle dort sind wirklich super nett und haben mich gleich richtig herzlich aufgenommen.Ich wurde am ersten Tag gleich einer „Core“-Klasse zugeteilt, das ist sozusagen die erste „Stufe“ zum fertig ausgebildeten Friseur.

Diese dauert 5 Wochen und in der Zeit lernt man alle Basics und setzt diese dann praktisch auf einem Puppenkopf um.Danach wird man 2 Wochen lang zum Protege. Hier wird alles was im Core bereits gelernt wurde, nochmal vertieft.Als Core und Protege ist man in einem Klassenzimmer, welche ober dem Friseursalon liegen.Dh. man arbeitet noch nicht an Kunden sondern nur an Puppenköpfen.
Nach diesen 7 Wochen wird man zum Adaptive und darf somit „auf dem Floor“ arbeiten, sprich im Salon am Kunden .Wenn man 750 Stunden als Adaptive absolviert hat, wird man zum Creative aufgestuft.

Karriereleiter bei Paul Mitchell The School

Jeden Dienstag in der Früh haben wir ein Briefing. Dabei werden alle wichtigen Themen für die kommende Woche besprochen.Einmal im Monat kommt bei diesem Breefing ein „Ehrengast“, der uns Schülern ein Motivaions-Seminar gibt. Das finde ich richtig toll, denn man bekommt dadurch einen richtigen Motivationsschub.
Am ersten Tag hab ich mein Starterkit bekommen, das € 2.600.- kostet und über das ich mich riesig gefreut habe. In diesem sind folgende Dinge:
COMBS 
1 Paul Mitchell Metal Pick Teasing,109 
1 Paul Mitchell White Comb, 408 
1 Paul Mitchell Red Cutting Comb, 416 
1 Paul Mitchell Teal Carving, 424 
1 Paul Mitchell Black Metal Tail, 429 
1 Paul Mitchell Black Rat Tail, 814 
1 Paul Mitchell Detangler Comb 
BRUSHES 
1 Paul Mitchell Paddle Plastic 427 
1 Paul Mitchell Scalp Brush 
1 Paul Mitchell Styling Plastic 407 
1 Paul Mitchell Sculpting Plastic 413 
1 Paul Mitchell Express Ion Round®️ – Large 
1 Paul Mitchell Express Ion Round®️ – Small
CAPES 
1 Paul Mitchell All Purpose Cape 
1 Paul Mitchell Cutting Cape
ACCESSORIES
1 Paul Mitchell Metal Clips (10 pack) 
1 Paul Mitchell Rolling Metal Case 
1 Paul Mitchell Water Bottle
TOOLS 
2 Female Mannequin 
1 Ethnic (curly) Female Mannequin 
1 Male with Beard Mannequin 
1 Paul Mitchell Clipper & Trimmer Set 
1 Paul Mitchell Classic Razor 
1 Express Ion Dry+®️ (Plus) 125V 
1 Paul Mitchell 3/4″ Marcel Curling Iron 
1 Paul Mitchell Manicure Set 1 Express Ion Smooth®️ + (Plus) 120v 
1 Paul Mitchell Scissor 6.0″ 1 Paul Mitchell Scissor 5.5″ 
1 Paul Mitchell Texturizer 6.0″ 1 Paul Mitchell Scissor Case 
1 Paul Mitchell Tripod
STUDENT EDUCATION MATERIALS 
1 The Men’s Cutting System App 
1 The Cutting System App 
1 The Color Systems App 
1 The Skill Cards 
1 Connecting to My Future Book 
1 Be Nice (Or Else!) Book 
1 Plugged In Membership includes 
Master Audio Club subscription (while enrolled) 
1 Mini-Color Swatch Book 
1 The Makeup System App 
3 Product Brochures 
1 The Color Paper Swatch Chart 
1 PM Shines Paper Swatch Chart 
1 Shines XG Paper Swatch Chart 
1 Color XG Paper Swatch Chart 
1 Apple IPad

Starterkit

Diese Woche haben wir den chemischen Vorgang und das Wickeln der Dauerwelle, sowie glätten und Locken machen gelernt.Föhnen wurde noch einmal wiederholt und dann war auch schon die Woche um.
Während des Unterrichts haben wir verschiedene Lehrpersonen, die uns alles beibringen.Diese sind super positiv eingestellt und motivieren uns jeden Tag aufs Neue, etwas lernen zu wollen.Um eine Zettelunordnung zu vermeiden hat jeder Schüler von uns, ein im Starterkit inkludiertes iPad, mit zusätzlichen 6 fachspezifischen Apps bekommen.
1.Cutting System- darin wird einem alles über das Schneiden erklärt + passende Videos wie die einzelnen Haarschnitte auszuführen sind
2.Mens Cutting- hier geht es um Männerhaarschnitte + wieder passende Videos
3.Colour Sytsem- dabei wird einem alles über Farbe beigebracht, vom Farbkreis angefangen über die verschiedensten Färbetechniken bis hin zu Videos wie man die Zechniken ausführt ist alles dabei
4.Make-up Stystem- da wird einem alles über das erstellen eines professionellen Make-up erklärt
5.. Skill Cards- diese kann man sich wie Karteikärtchen vorstellen. Zu jedem Thema gibt es eine sogenannte Skill Card. Darauf ist das Wichtigste wie z. B. Abteilungen, Föhnrichtung, Zugrichtung, Färbetechnik usw aufgelistet.Diese dienen dazu, nocheimmal nachzulesen, falls man sich während des Arbeitens bei einem Arbeitsschritt nicht sicher ist.
6.Plugged In- da sieht man sein eigenes Profil mit seinen Daten 

Apps

Die erste Woche war richtig spannend und auch wenn das Meiste für mich nur Wiederholung war, hat es mir richtig Spaß gemacht. Ein großes, herzliches Dankeschön an Noah Wild, ohne den dieses Praktikum nicht möglich wäre – genaueres könnt Ihr in meinem vorigen Block „Sommerpraktikum“ gerne nachlesen. Bei meinem letzten Post habe ich euch auch versprochen, dass ich über Washington erzähle, da ich euch aber so ausführlich meine Schule/Arbeit beschrieben hab, würde der Text zu lange werden.Darum kommt Washington nächsten Dienstag und seid gespannt, welches kleines kuschelige Tier so handzahm war, dass ich es sogar streicheln konnte! 

stay positive ❤

New York City

Hallo meine Lieben,

diesmal melde ich mich schon aus Washington, doch da bin ich erst seit Donnerstag, denn davor waren wir, wie schon im letzten Post erwähnt, in NYC.Dort blieben wir drei Tage und schauten uns die verschiedensten Sehenswürdigkeiten an.Danach ging es gleich weiter nach McLean (ein Stadtteil in Washington) zu meiner Gastmutter Beth und ihrer Tochter, die ca. in meinem Alter ist.Wie ich zu ihr gekommen bin, hab ich ja schon bereitsein bei meinem letzten Post beschrieben.Gestern hatte ich auch schon bereits meinen 1.Arbeitstag ,wie dieser gelaufen ist und was wir alles in New York gemacht haben, erfahrt ihr in diesem Post.

Wir landeten am Montag um ca 2 Uhr am Nachmittag in der Stadt die niemals schläft, die perfekte Uhrzeit um noch etwas in der Stadt zu unternehmen. Das Wetter passte auch, strahlender Sonnenschein mit 25 Grad, was man auch sehr gut bei meinem 1. Instagram Pic auf meiner Page „Hasenberger.C“ sehen kann.Wir checkten zuerst ins Hotel ein und dann ging es schon weiter auf den Time Square.Dort war dann auch das HardRockCafe, wo wir gleich zu Abend aßen.Danach ging es noch kurz zu Sephora ein bisschen shoppen.Zum Schluss fuhren wir noch auf das Empire State Building, um New York von oben bei Nacht betrachten zu können.

NYC von oben

Der zweite Tag war der Anstrengendste von allen.Wir gingen den ganzen südlichen Teil von Manhattan zu Fuß ab.Da war das Soho-Viertel -das Nobelviertel von NY- ,Little Italy und China Town an der Reihe.Nach den verschiedensten Stadtvierteln, ging es weiter zum One World Trade Center, plus dazu gehörigen Shoppingcenter Westfield. Unsere Tour führte uns weiter zur Wall Street und danach war die Statue of Liberty dran.Als letztes an diesem Tag, gingen wir dann noch über die Brooklyn Bridge um die Skyline von Manhattan zu sehen.Zum Abendessen gab es dann eine superleckere Pizza von PizzaHut.

Skyline

Am vorletzten Tag gingen wir es etwas ruhiger an.Zuerst schauten wir uns den Hauptbahnhof Grand Central Terminal von New York an, um danach gleich weiter zum Central Park zu gehen.Auf einem kleinen Hügel, hatte man eine wunderschöne Aussicht auf einen kleinen Teil des Parks mit den Wolkenkratzern von NYC im Hintergrund.Am Weg zur High Line gingen wir noch durch den Chelsea Market.Das ist eine riesige „Markthalle“ mit den verschiedensten Lokalen, wo wirklich für jeden etwas dabei ist, angefangen von Sushi über Steak bis hin zur klassischen Schnitzelsemmel.Dann waren wir auch schon beim Park – High Line angelangt. Das sind alte Schienen einer Hochbahn, die grün bepflanzt wurden, über die man gehen kann.Wenn man über diesen ganzen Weg geht -so wie wir es sind- gelangt man zu dem neu gestalteten Viertel Hudson Yards, wo ein sehr berühmtes Kunstwerk namens Vessel steht.Am Abend stand dann wieder Shoppen am Programm, der grösste Macy’s der ganzen Welt war an der Reihe, mit unfassbaren 9 Stockwerken.Weil uns das noch nicht genug war, ging es dann nochmal auf den Time Square ,um ein letztes Mal, alles auf uns wirken zu lassen.

Central Park

Ja, dann war auch schon der letzte Tag, in der beeindruckendsten Stadt der Welt angebrochen.Wir waren nur noch kurz bei Pret a Manger frühstücken ,dann machten wir uns schon mit dem Zug auf den Weg nach Washington.

Das Resümee von New York City nach 45km Fußweg ist, dass es wirklich eine sehenswerte, einzigartige und überwältigende Stadt ist.Man kann sie eigentlich nicht wirklich mit etwas vergleichen.Auf der einen Seite ist es das selbe wie Wien, aber auf der anderen Seite ist auch alles anders.Was man aber definitiv sagen kann, das alles in einer komplett anderen Dimension ist-alles ist immer viel größer und viel mehr als in anderen normalen Städten.Grössere Häuser, größerer und breitere Straßen, größere Portionen beim Essen, alles ist einfach größer und mehr.Ich kann jedem wirklich nur empfehlen, einmal in seinem Leben diese überwältigenden Eindrücke auf sich wirken zu lassen und diese Stadt zu besuchen, auch wenn es nur für einen Tag ist-es lohnt sich auf jeden Fall.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu meinem ersten Arbeitstag bei PaulMitchell the School. Dieser war sehr spannend und ich konnte bereits neue Erfahrungen sammeln.Alle im Team sind  super freundlich und haben mich herzlichst aufgenommen.Was genau ich schon am 1.Tag erlebte und wie die Stadt Washington ist, erfährt ihr am Dienstag in meinem nächsten Blogpost.

stay positive ❤︎

Sommerpraktikum

Hallo meine Lieben,

ich bin bereits gestern nach einem sehr anstrengend 10 Stunden Flug in New York gelandet. Viele von euch werden sich jetzt fragen „Wieso New York?“  „Was macht sie dort?“ und genau um das wird es auch in diesem Post gehen.

New York

Gut, wir fangen ganz am Anfang an. Alles begann damit, dass ich vor 2 Jahren schon ein Monat bei meinem Vater Martin Hammerschmid in seinen Friseursalons ausgeholfen habe. Ein Jahr später, also Sommer 2018, musste ich von meinen Eltern aus wieder ein Monat einen Sommerjob bewältigen um „mich an das Arbeitsleben zu gewöhnen“ 😐Ziemlich anstrengend, aber da musste ich durch. Dadurch, dass ich das Jahr zuvor schon bei meinem Vater gearbeitet hatte, durfte ich nicht noch einmal zu ihm. Sondern musste mir einen neuen Betrieb suchen „um mehr Erfahrungen sammeln zu können“, was das ganze noch anstrengender machte. Ihr wisst ja wie Eltern sind. Ich schrieb unzählige Bewerbungen, die ich zum Teil persönlich abgab und zum andern Teil per E-mail abschickte. Ich bekam ein paar wenige negative Rückmeldungen, aber dafür umso mehr Positive. Oft war es zwar gar nicht so einfach, da ich von vielen Salons nicht mal eine Antwort bekam, doch trotz der Hürden, durfte ich bei mehreren Geschäften einen Tag Probearbeiten. Unter anderem bei Dessange und Hüllerbrand. Schlussendlich entschied ich mich dann dazu, 3 Wochen bei Friseur Petritsch und 2 Wochen beim Loreal Markenbotschafter Bertram K in Wien zu arbeiten. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Bertram, der mich positiv inspiriert. Wenige Wochen danach hielt er ein Schneideseminar auf englisch an unserer Schule.

Nachdem ich meinen Sommerjob gemeistert hatte, war ich schon beim nächsten Step angelangt, das 3 Montage Pflicht Praktikum zu planen. Mein eigentliches Ziel war London, doch aufgrund des Brexits, waren die Bedingungen nicht gerade optimal, da wir nicht wussten, wie sich das entwickeln würde und wie es dann mit der Arbeitserlaubnis aussieht. Doch wo gehe ich stattdessen hin? Bei der Entscheidung inspirierte mich der Spruch „Dream as big you get uncomfortable telling small minded people.“ ,denn aus dem Wunschziel London wurde Amerika!!!

Zuerst stellte sich für mich die Frage, wo ich eventuell jemanden in Amerika kenne, bei dem ich in der Zeit meines Praktikums leben könnte, um nicht bei irgendjemand Fremden schlafen zu müssen. Eine Freundin von meiner Mum hat ziemlich viele Kontakte in Amerika, also wandte ich mich an sie. Claudia legte mir den Kontakt zu einer super netten Dame namens Beth, die in Washington DC wohnt. Jetzt war der nächste Schritt zu schauen, wo in der Nähe ein potenzieller Friseursalon war, in dem ich arbeiten könnte. Eigentlich glaube ich nicht wirklich an Wunder oder Ähnliches, aber was ich dann heraus fand konnte kein Zufall sein. 10 Minuten von dem Wohnort von Beth, war eine PAUL MITCHELL the School und mit genau dieser Marke „PAUL MITCHELL“ arbeitet mein Vater schon über 15 Jahren in all seinen Salons. Perfekter geht es eigentlich nicht.

Bei einem Seminar in Wien, war auch Noah Wild anwesender. Er ist der Chef der Firma Wild Beauty AG die in Europa, die Distribution der Marke PAUL MITCHELL führt und die Kontakte zu Amerika hat. Mein Vater vermittelte mir den Kontakt zu ihm, so das ich ihn fragen konnte, ob er mir bei meinem Praktikum helfen könne. Ich nehme es natürlich nicht als Selbstverständlich, dass er mich dabei unterstütze. Ohne ihm, wäre dies nicht zustande gekommen, hier nochmals ein ganz ganz ganz großes und herzliches Dankeschön für den Support.

in der Mitte Noah Wild

Nach 7 Monaten Vorbereitungszeit sowie zig E-mails, kam ich meinem Ziel immer näher. Ich hatte nach einem Interview auf englisch, im amerikanischen Konsulat, mein Visum bestätigt bekommen und somit stand nichts mehr im Wege, meinen Flug nach Amerika zu buchen.Die restlichen Wochen vergingen wie im Flug, so schnell konnte ich gar nicht schauen, bin ich schon in NYC gelandet, sitze hier im Hotelzimmer und schreibe diesen Blog.

vor dem Empire State Building

Am nächsten Dienstag kann ich euch dann schon von New York, ein bisschen auch von Washington und meinem 1. Arbeitstag bei PAUL MITCHELL the school erzählen.

stay positive ❤︎

Ich über mich

Herzlich willkommen bei meinem Blog

Hair –  High fashion make up – Human life

Mein Name ist Clarissa H. und der Buchstabe H begleitet mich schon mein ganzes Leben.Nicht nur mein Nachname Hasenberger beginnt mit diesem Buchstaben sondern viele andere Dinge die mich zu dem geführt haben wer ich jetzt bin haben den selben Anfangsbuchstaben.Ich bin geboren in Hollabrunn in Österreich und da fängt meine Geschichte auch schon an.

thats me

Ich bin in dem Friseurberuf groß geworden da mein Vater Martin Hammerschmid selbst Friseurunternehmer mit der Firma Hairsalons.at ist.Schon früh hat mich dieser Beruf begeistert doch bis ich mich dann wirklich dazu entschieden habe diesen Berufsweg einzuschlagen dauerte es noch seine Zeit.

Alles begann eigentlich als ich 13 Jahre alt war und mich die weniger aufwändigen Halloween Schminke die man so als Kind hatte langweilte, darum beschloss ich mich an etwas größeres ran zu wagen.Ich schaute mir ein paar YouTube Videos an und kreierte wenige Tage später schon „mein erstes Werk“

mein erstes Werk

Ab diesem Tag wusste ich dass das genau meine Leidenschaft ist.Ich wünschte mir mehrere Gutschein von Schminkmarken und baute schon bald meine Schminksammlung immer mehr aus.Mit der Zeit wurden auch  meine Eltern auf mein Hobby aufmerksam und so fragte mich mein Vater eines Tages ob ich ihm bei dem Make-up und den Frisuren einer Hochzeitsgesellschaft helfen könnte.Natürlich war ich damit einverstanden, so half ich immer öfter in den Salons aus und fand immer mehr Gefallen an diesem Job.

Als junger Mensch muss man auch wichtige Entscheidungen treffen und bei mir war so eine nach der Unterstufe im Gymnasium fällig. Was mache ich weiter? Welche Schule besuche ich und was möchte ich mit meinem Leben anfangen?Ich wusste dass ich definitiv keinen klassischer Bürojob wollte, sondern einen Beruf  wo ich mit Leuten arbeiten und dabei etwas mit den Händen schaffen konnte.Ich beschloss mich an der HTL für Interior- und Surfacedesign in Wien anzumelden. Nach einem Aufnahmetest, Aufnahmegespräch und zig entworfenen Zeichnungen wurde mir bestätigt, dass Sie mich in die Klasse aufnehmen! Eigentlich sollte ich vor Glück platzen, aber war das wirklich mein Weg?

Ich hatte nämlich noch eine andere Option. Eine Schule in Hallein. Eine Modeschule, die einen Zweig „Hairsytling, Maskenbildner und Visagist“ anbietet. Diesen Zweig gab es damals erst ein Jahr lang ,aber das System ,welches Matura und Lehre verbindet, so wie der Ausbildungsweg, haben mich so begeistert ,dass ich beschloss trotz des positiven Aufnahmetestes in der andern Schule den schwereren Weg einzuschlagen-nämlich die Schule in Salzburg.Dadurch das die Schule aber 3,5 h von meinem Zuhause weg ist hieß das für mich das ich in ein Internat musste.Noch eine Sache die das ganze schwerer machte, aber ich nahm die Hürden auf mich um mein Hobby zu meinem Beruf zu machen.

Merkst du wie immer wieder und immer wieder der Buchstabe H in meiner Geschichte vorkommt? Und genau aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen meinen Blog Clarissa H. zu nennen.Nicht nur um meinen Nachnamen damit andeuten zu wollen, sondern um die einzelnen Teilbereiche aus meinem Leben die mich zu dem gebracht haben wo ich jetzt bin in meinem Blognamen einfließen zu lassen ohne von meinem richtigen Namen abzulenken.

So jetzt wisst ihr eigentlich eh schon alles was man über mich wissen sollte wenn man meinen Blog liest.Ich hoffe ich hab ein bisschen eure Interesse geweckt und euch dazu begeistert dass ihr auch meinen nächsten Post ,worin es um die Abreise nach Amerika aufgrund meines Praktikums geht, lesen werdet.

stay positive ❤︎